Aktuelles
Cuba-Brigade 2013
Die Falken Kulturkooperative Wendelstein und die SJD-Die Falken Bezirk Franken organisieren im März 2013 wieder eine Arbeitsbrigade in Pinar del Rio auf Cuba. Weitere Infos hier
Jetzt zum Zeltlager anmelden
Auch in diesem Jahr fahren die kleinen und großen Falken und natürrlich alle die es werden wollen auf 15 Tage Zeltlagerspass. Diesmal werden wir auf einem Jugendzeltplatz in Rödental bei Coburg sein. HIER gehts zur Onlineanmeldung. Weitere Infos...
Jahresprogramm des Bezirks als Download
Das Jahresprogramm der SJD-Die Falken Bezirk Franken hier als Download.Aktuelle Termine und Veranstaltungen erfährtst du auch links in der Rubrik Termine / Veranstaltungen.
Sommercamp der Falken in Rödental bei Coburg
Auch in diesem Jahr fahren die kleinen und großen Falken und natürrlich alle die es werden wollen auf 15 Tage Zeltlagerspass. Diesmal werden wir auf einem Jugendzeltplatz in Rödental bei Coburg sein. HIER gehts zur Onlineanmeldung.
Weitere Infos auch im Bezirksbüro, Tel.: 0911 / 45 98 78, Mail: buero(at)falken-franken.de
Auszeit-Camp der Jusos und Falken in Franken
Die Jusos und Falken in Franken veranstalten vom 22.-27. August ein Zeltlager in Rödental bei Coburg. In den 6 Tagen wollen wir gemeinsam diskutieren, kreativ werden und das Feelig eines Zeltlagers genießen. Eingeladen mitzufahren sind Alle Jugendlichen ab 16 Jahren. Das Camp ist KOSTENLOS. Mehr Infos auch unter www.zeltlager-auszeit.de Anmeldung HIER
Zeltlagerspaß mit Flugshoweinlage
Die SJD-Die Falken Bezirk Franken waren im August mit insgesamt 100 Kinder, Jugendliche und deren HelferInnen auf Zeltlager in Schwangau bei Füssen. Das Wetter hatte es dieses Jahr gut mit ihnen gemeint und die Sonne strahlte fast jeden Tag. Unter dem Motto „Mit Robin Hood gegen das Unrecht in der Welt“ konnten die Kinder und Jugendlichen bei Workshops und Gruppenstunden nebenbei auch gleich was lernen. Aber auch entspannen und Freizeit stand auf dem Programm. So konnte sich im naheliegenden Forggensee bei 30 Card abgekühlt werden. Wer mal die Bergwelt erkundigen wollte ging auf den direkt am Fuße des Zeltplatzes gelegeneren Tegelberg. Dieser oder besser gesagt dessen Seilbahn war es auch, die den Acker neben dem Zeltplatz dann auch am 12. August zum Flugplatz machte. Bei dem glimpflich ausgegangenen Seilbahnunglück der Tegelbergbahn, bei der ein Drachenflieger in die Seile der Bahn geraten war, wurde der Acker kurzerhand zum Hubschrauberlandeplatz umfunktioniert. Am Anfang waren die Kinder von den landenden und startenden Hubschraubern noch begeistert. Als die Hubschrauber aber auch nachts flogen und durch die Geräusche den Kindern den Schlaf raubten waren die Kinder und deren HelferInnen nicht mehr so begeistert. Am Ende der 15 Tage verließen dann die Kinder und HelferInnen den Zeltplatz mit einem lachenden und einemweinenden Auge. Einerseits freute sich jeder auf sein Eigenenes Bett, andererseits mussten viele neu gewonnenen Freunde, jedenfalls zuerst einmal, verabschiedet werden. In den Herbstferien haben aber alle die Gelegenheit sich für vier Tage bei der Kinder-Herbstfreizeit der Falken, diesmal in einem festen Haus, bei Pegnitz wieder zu treffen.
Die Zeltlagerzeitung gibts hier
Crossing the bridge
Zwischen Orient und Okzident, Falken in Istanbul
Mitte Juni hatten die Falken im Bezirk Franken das Vergnügen, für sieben Tage die türkische Metropole Istanbul zu besuchen. Veranstaltet wurde die Reise, mit großzügiger Unterstützung der vom Projekt Jugend in Aktion der Europäischen Union. Insgesamt nahmen zwanzig junge, politisch aufgeschlossene Erwachsene aus mehreren Bundesländern an dem Ausflug teil. Ziel der Reise war es, die Türkei und insbesondere Istanbul politisch und kulturell näher kennenzulernen. So konnten die jungen Erwachsenen zum Beispiel die während ihres Aufenthaltes stattfindenden Wahlen und die in deren Umfeld veranstalteten Demonstrationen beobachten. Ein Treffen mit der türkischen Jugendorganisation Emek Gençliği, war ein weiterer inhaltlicher Input. Mit den Jugendlichen aus der Türkei wurden spannende Diskussionen über deren politische Ausrichtung und über den Wahlausgang geführt. Desweiteren wurde der parteieigenen Fernsehsender der Emek-Partei besucht um sich ein Bild der Öffentlichkeitsarbeit der linken türkischen Partei zu verschaffen.
Neben dem politisch motivierten Teil der Reise blieb genug Zeit, um die vielfältige Kultur Istanbuls kennenzulernen. Alle berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Hagia Sophia, die blaue Moschee und den Sultanspalast, wurden besucht. Im asiatischen Teil der Stadt entspannten sich die jungen TeilnehmerInnen der Reise im Hammam, einem traditionellen türkisches Bad und gönnten uns auf den nahe gelegenen Prinzen-Inseln einen Tag Auszeit von der quirligen Innenstadt.
Alles in allem war die Reise ein voller Erfolg für die beiden Verbände. Die interessierten Jugendlichen lernten einiges über die politischen Zustände in der Türkei, viele großartige Eindrücke von Istanbul wurden mit nach Hause gebracht.
JUSOS Unterfranken (Amelie Christine Otto)
Foto: Katja Diedler erklärt den TeilnehmerInnen des Istanbulaustausches die Symbole und Schriftzeichen in der Blauen Moschee.
SJD – Die Falken fordert deutliche Verbesserungen für Kinder und Jugendliche
Nachdem der Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine Neuregelung der Hartz IV-Regelsätze im Bundesrat gescheitert ist, fordert die SJD – Die Falken deutliche Verbesserungen für Kinder und Jugendliche.
„Die Neuregelung von Hartz IV wurde vom Bundesverfassungsgericht angemahnt, um auch Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die Chance auf eine gute Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat diesen Auftrag von Anfang an nicht ernst genommen und dabei sämtliche Hinweise der Fachwelt ignoriert. Deshalb ist sie zu Recht im Bundesrat gescheitert. Im Vermittlungsausschuss gibt es nun die Chance, den Irrweg der Bundesregierung zu korrigieren“, kommentierten Barbara Klatzek und Stephan Köker, beide stellvertretende Bundesvorsitzende des Kinder- und Jugendverbandes SJD – Die Falken, das Votum des Bundesrates.
Grundsätzlich müsse es darum gehen, die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen gerechter zu gestalten. Hierzu lägen die Forderungen der SJD – Die Falken schon lange auf dem Tisch: Die Regelsätze müssen den realen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen angepasst werden. Anschaffungen, wie zum Beispiel ein Fahrrad oder ein Computer, müssen möglich sein. Kinder und Jugendliche müssen frei über ihre Freizeitgestaltung entscheiden können – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Dazu gehöre auch ein vielseitiges soziales und kulturelles Angebot vor Ort. Deshalb sei es auch wichtig, die Kommunen finanziell besser auszustatten. Nur so könne die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe angemessen umgesetzt werden.
„Die mehr als zwei Millionen Kinder aus Hartz IV-Familien haben sich ihre Lage nicht ausgesucht. Es ist an der Zeit, dass Politik und Gesellschaft der Lebensrealität dieser jungen Menschen ins Gesicht sieht und sich ernsthaft fragt, wie deren Entwicklungschancen nachhaltig verbessert werden kann“, so Barbara Klatzek und Stephan Köker.
Korrigiert werden müsse auch das Vorhaben der Bundesregierung, wonach für ehrenamtliche Tätigkeiten erhaltene Aufwandsentschädigungen als Einkommen von den Hartz IV-Leistungen abgezogen werden sollen.
Barbara Klatzek: „Im Klartext heißt das: Wer von Hartz IV lebt, soll sich nicht ehrenamtlich engagieren! Ein Ehrenamt ist in der Regel mit zusätzlichen Kosten verbunden, zum Beispiel für Telefon, Porto oder Bustickets. Wenn Menschen, die von Hartz IV leben müssen, diese Kosten nicht mehr ausgleichen können, führt dies zu einer weiteren Ausgrenzung von sozial Benachteiligten aus der Gesellschaft.“ Dieses Vorhaben bewirke somit das genaue Gegenteil von dem, was das Bundesverfassungsgericht in Auftrag gegeben habe und stehe außerdem in krassem Widerspruch zum Ansatz „Ehrenamt stärken“, den die Bundesregierung bisher verfolgt habe.
Auftakt der bundesweiten Kampagne "Änder das!"
23.11.2010: Mit einer Protestaktion vorm Brandenburger Tor starteten DGB-Jugend, Jusos, Grüne Jugend, SJD-Die Falken, Bundesjugendwerk der AWO, BUND-Jugend, Naturfreundejugend und der Bund der Alevitischen Jugendlichen gemeinsam ihre Kampagne gegen die Politik der Bundesregierung. Schwarz-Gelbe Mumien rissen ein intaktes Schwimmbad ein, weil sie in ihrem Sparwahn die kommunalen Finanzen zerstört haben.
Die Bundesregierung zerstört mit ihrem Sparwahn die Zukunft junger Menschen. Der Kurs heißt Sozialabbau, Selektion und Unsicherheit, prekärer Berufseinstieg, Atommüll, Gesellschaftsbild von gestern und Geschlechterungerechtigkeit. Wir lehnen diesen Kurs ab! Deshalb leisten wir Widerstand!
Änder das!
Sven Frye, Bundesvorsitzender der SJD - Die Falken, betont, dass die Folgen der Krise nicht die Schwachen in der Gesellschaft treffen dürfen: "Alle Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit auf gute Bildung und gesellschaftliche Teilhabe erhalten - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Darum fordern wir, dass die Wirtschaft den Menschen dient und nicht umgekehrt. Und genau darum brauchen wir mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten in allen Lebensbereichen."
Der DGB Bundesjugendsekretär, René Rudolf, fordert die Bundesregierung auf, sich endlich ernsthaft für die Belange der Jungen Generation einzusetzen. "Die Bundesregierung hat offenbar kein Bewusstsein für die Probleme junger Menschen. Insbesondere der Berufseinstieg hat sich in den letzten Jahren massiv erschwert. Mittlerweile ist es der Normalfall, dass junge Menschen keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden und nach Abschluss ihrer Ausbildung und ihres Studiums mit Praktika, Mini-Jobs, Honorarjobs oder befristeten Arbeitsverträgen konfrontiert werden. Das wollen wir ÄNDERN”, so Rudolf.
Der Juso-Bundesvorsitzende, Sascha Vogt, sagt: "Schwarz-Gelb schädigt junge Menschen jetzt und in Zukunft. Studiengebühren, fehlende Ausbildungsplätze und Bibliotheken nehmen Jugendlichen heute die Bildungschancen. Schwarz-Gelb fördert den Fachkräftemangel!"
Julia Römer, Mitglied der Bundesjugendleitung der BUNDjugend, erklärt: "Das Energiekonzept der Bundesregierung ist kein Beitrag zum Klimaschutz. Innerhalb dieser Kampagne fordern wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern aktiven Klimaschutz und eine generationengerechte Perspektive ein."
Gesine Agena, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND, sagt: "Wer sich aktiv gegen Nazis wendet, wird von der Bundesregierung verhöhnt. Frau Schröders absurde Pläne, den sogenannten Linksextremismus zu bekämpfen, untergräbt das demokratische Engagement vieler Jugendlicher gegen Rassismus und Nationalismus.”
Der Vorsitzende der Naturfreundejugend, Kai Niebert, kritisiert: "Die Bundesregierung stellt sich mit ihrer Energiepolitik konsequent gegen die Interessen von Kindern und Jugendlichen: Die Laufzeitverlängerung führt zu mehr Blutkrebs bei Kindern, mehr Atommüll und weniger Ausbildungsschancen im Bereich der Erneuerbaren. Deswegen fordern wir: Änder das!”
Maike Eckel, Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO, erklärt: "Die Regierungskoalition spaltet unsere Gesellschaft weiter. Ihre Klientelpolitik zieht sich durch alle politischen Handlungsfelder. Anstatt sich um den sozialen Ausgleich zu kümmern, belastet schwarz-gelb die ohnehin schon finanziell Benachteiligten, während Großunternehmen und Reiche geschont und privilegiert werden."
